Natur-Kita auf dem JUKI - Gelände ist nötig - jetzt !

17:50:54 12.11.2020

Pressemitteilung 17/2020
Nach wie vor existieren lange Wartelisten für die Kinder, deren Eltern eine Betreuung für sie brauchen. Das ist auch bei oder sogar wegen Homeofficezeiten nicht weniger notwendig geworden. Daher unternimmt die Fraktion der SPD Langen in der Stadtverordnetenversammlung einen neuen Versuch für eine Natur-Kita, nachdem vorherige Versuche bislang nicht von Erfolg gekrönt waren (Pressemitteilungen 11/2020 und 13/2019). Die Mitarbeiter der JUKI-Farm jedenfalls sind von der Idee sehr angetan. Nun muss die Stadtverordnetenversammlung zeigen, ob sie kreativen und flexiblen Ideen eine Chance einräumt.

"Drei neue Kita-Vorhaben auf dem Weg. Das ist gut. Aber das reicht angesichts der langen Wartelisten noch lange nicht. Wir wollen wissen, was trotz aller Widerstände kurzfristig außerdem noch geht, um fehlende Kita-Plätze schnellstmöglich zu schaffen,“ sagt Margrit Jansen, die SPD-Fraktionsvorsitzende. Um das zu erreichen seien auch in Langen noch deutlich mehr Anstrengungen unerlässlich. Mehr Kreativität und Flexibilität eingeschlossen. Damit verweist die SPD-Fraktionsvorsitzende auf den soeben eingebrachten Ergänzungsantrag ihrer Fraktion zum Thema Natur-Kita auf dem geplanten neuen Gelände der JUKI-Farm, das bereits im April nächsten Jahres eingeweiht werden soll.

„Kinder, die heute auf den Wartelisten stehen, brauchen die Betreuungsplätze jetzt. Den Nachdruck und die Hartnäckigkeit, mit dem die drei soeben von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Einrichtungen verwirklicht werden sollen, hätten wir uns auch bei den von uns vorgeschlagenen Natur-Kitas an der Rechten Wiese oder auf dem Gelände der Juki-Farm gewünscht,“ fordert Angelika Gottschling, SPD-Mitglied im Sozialausschuss: „Wir wollen, dass angesichts der langen Wartelisten gerade auch diese Ideen jetzt nicht aus dem Blick geraten. Denn dabei war unsere Intension neue Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen, die schnell umgesetzt werden können.“

Mit dem Ergänzungsantrag will die SPD-Fraktion erreichen, dass die Natur-Kita auf dem neuen Gelände der Juki-Farm trotz neuer Vorgaben des Kreis-Jugendamtes zügig auf den Weg gebracht werden kann. Dazu sollen die Kosten ermittelt werden, die entstehen, wenn auf dem Gelände der JUKI-Farm der vom Kreisjugendamt geforderte 40 qm große umbaute Schutzraum errichtet wird. Dabei ist auch zu prüfen, wie die Umsetzung so schnell wie möglich – z.B. mit Hilfe von Modulbauweise oder durch das Aufstellen eines geeigneten Containers - erfolgen kann.

„Angesichts des Rechtsanspruchs und des dringend erforderlichen Abbaus der fehlenden Kitaplätze wollen wir außerdem prüfen lassen, unter welchen Voraussetzungen eventuell sogar zwei neue Kita-Gruppen zu je 25 Kinder auf dem Gelände der JUKI-Farm schnell ihren Platz finden können,“ ergänzt die SPD-Fraktion.

Bei der JUKI-Farm ist man von der Idee nach wie vor sehr angetan. „Das könnte eine echte Win-win-Situation werden,“ so bekräftigt die JUKI-Farm-Vorsitzende Karin Eberhardt ihre Zustimmung. Das neue Gelände sei groß genug, um dort neben den JUKI-Aktivitäten auch noch eine regelmäßige Kinderbetreuung anbieten zu können.

Die SPD - Fraktion brachte mit Datum vom 10.11.2020 dann folgenden Antrag ein.         

Ergänzungsantrag zum bereits beschlossenen SPD-Antrag
Natur- und Spielplatz-Kita DS Nr.:544/XVIII/20

 
Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,

wir bitten Sie, folgenden Prüfantrag - nach Beratung im Haupt- und Finanzausschuss - der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen:

1.    In Ergänzung zur bereits beschlossenen DS 544/XVIII/20 wird der Magistrat gebeten, die Kosten zu ermitteln, die entstehen, wenn auf dem Gelände der Juki-Farm der vom Kreisjugendamt geforderte 40 qm große umbaute Raum errichtet wird (Zeitplan, Baukosten, einschließlich Betriebskostenvergleich zur geplanten Kita Altes Amtsgericht).
2.    Dabei ist auch zu prüfen, wie die Umsetzung so schnell wie möglich – z.B. mit Hilfe von Modulbauweise oder durch das Aufstellen eines geeigneten Containers - erfolgen kann.
3.    Angesichts des dringend erforderlichen Abbaus der fehlenden Kitaplätze ist außerdem zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen ggf. zwei Gruppen zu je 25 Kinder auf dem Gelände der Juki-Farm eingerichtet werden können.

Begründung:

Die Stadtverordnetenversammlung hat bereits in ihrer Sitzung am 10. September 2020 beschlossen: „Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob auf oder neben dem neuen Gelände der Juki-Farm (Umzug ist geplant für 04/2021) eine Natur- und Spielplatzkita eigerichtet werden kann. Die Prüfung soll die Nutzung der Infrastruktur der JuKi-Farm durch die Kita einschließen.“

Da die zuständigen Genehmigungsbehörden im Kreis darauf verweisen, dass neuerdings die Einrichtung von Natur- und Wald-Kitas nur möglich ist, wenn geeignete umbaute Schutzräume vorhanden sind, sollte umgehend geprüft werden, wie dies umsetzbar ist.

Angesichts der langen Kita-Wartelisten ist es dringend geboten, jede Möglichkeit auszuloten, um so schnell wie möglich die erforderlichen Plätze zu schaffen und den gesetzlichen Auftrag (Rechtsanspruch) zu erfüllen.


Mit freundlichen Grüßen

 

Margrit Jansen
Fraktionsvorsitzende



 

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